Hamburgs Brücken: Heiligengeistbrücke

Ebenso wie die Graskellerbrücke liegt auch die Heiligengeistbrücke am Steigenberger Hotel und überquert den Alsterfleet. Und auch sie habe ich während meines StadtRUNDgangs fotografiert. 

 

Früher stand hier mal das Heiligengeist-Hospital - äh, natürlich nicht auf der Brücke, sondern östlich von ihr - und daher hat sie auch ihren Namen. Die Heiligengeistbrücke ist eines der Kulturdenkmälers der Stadt Hamburg.

 

Erbaut wurde sie in den Jahren 1883 bis 1885 nach den Plänen von Franz Andreas Meyer - schaut mal auf das Blog vom @writeln vorbei, der hier einen interessanten Artikel über den "Herr der Brücken" geschrieben hat. Sie, also die Heiligengeistbrücke, gehört mit ihren lang geschwungenen Bögen zu den klassischen Steinbrücken Hamburgs. 

 

Das Hospital zum Heiligen Geist ist im Jahr 1227 gestiftet worden und damit die älteste Stiftung Hamburgs. In dem damaligen Gebäude sitzt heute die Oberfinanzdirektion Hamburg und eine Informationstafel an der Fassade erinnert als die Geschichte des Gebäudes. Das Heiligengeist Hospital verfügte über große Weideflächen und so wurde ein großes Feld zum allseits bekannten Heiligengeistfeld.

 

Und noch ein Tipp: auf der Homepage des Hospital zum Heiligen Geist ist unter "Unsere kleine Stadt" / "Historie" ein Film mit der Geschichte eingebunden. Super interessant und sehenswert! 

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Kommentare: 4
  • #1

    writeln (Mittwoch, 06 November 2013 08:29)

    Hallo Sabine,

    schöne Bilder aus einer schönen Ecke. Dort am Alsterfleet kann man wunderbar bis in den Hafen spazieren, ist ja das letzte Stück vom Alsterwanderweg.
    Interessant, dass es im 13. Jh. schon Stiftungen in Hamburg gegeben hat. Ebenfalls interessant, dass der Hamburger Dom auf den ehemaligen Weideflächen eines Krankenhauses stattfindet...

    Danke für den Link zu Herrn Meyer!!

  • #2

    kurzundknapp (Mittwoch, 06 November 2013 09:05)

    Sehr gern habe ich den Link gesetzt. Aber schau dir wirklich mal den Film an, auf den ich hingewiesen habe. Da habe ich einige viele mir bislang unbekannte Dinge erfahren ...

  • #3

    writeln (Mittwoch, 06 November 2013 15:02)

    Der Film ist wirklich gut (mal davon abgesehen, dass Klassik-Pop ja nun garnicht geht...). Richardstraße und Mühlendamm kenne ich als Hohenfelder natürlich, da stand nach dem Krieg kaum ein Stein mehr auf dem anderen. Kann man sich angesichts der "hübschen" 60er-Jahre-Bauten schwer vorstellen, dass es dort mal Klöster gab.

  • #4

    kurzundknapp (Mittwoch, 06 November 2013 15:30)

    witzig ... genau das habe ich mir auch gedacht :-)

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