Hamburgs Brücken: Pickhubenbrücke

Nach den vielen Brücken aus Hamm oder Rothenburgsort der letzten Tage muss endlich mal wieder eine Brücke aus der Speicherstadt vorgestellt werden und dafür habe ich die Pickhubenbrücke ausgesucht.

 

Die Pickhubenbrücke ist eine der meist fotografierten Brücken in der Speicherstadt, da sie ein wunderbares Dreieck mit der Kannengießerortbrücke und der Kannengießerbrücke bietet.

 

Der eine oder andere Leser erinnert sich möglicherweise an mein Glück, das mir widerfahren ist, durfte ich doch der Aufführung der Speicherstadt Story II beiwohnen, da ich eine Karte gewonnen hatte. 

 

An diesem Abend ist dann auch das Foto der blau beleuchteten Brücke entstanden. 

Über den Ursprung des Namens Pickhuben habe ich unterschiedliche Bedeutungen gefunden. So wurde bei der Speicherstadt Story erzählt, dass der Name auf das "Proben picken" zurückzuführen ist: die Säcke mit Kakao, Bohnen, Kaffee, Gewürze etc wurden mit einem scharfen Gegenstand aus dem Probiergeschirr angepiekt und Proben rausgehoben.

Wikipedia hingegen liefert mir die Erklärung, dass Pickhuben die Bezeichnung "für Pechhauben, die zum Kalfatern vorbereitet wurden" zurückzuführen ist und demzufolgen auf den damaligen Schiffbau dort hinweist. (Kalfatern = Abdichten der Nähte zwischen den Schiffsplanken). 

 

Wie auch immer: es ist ein Besuch wert. Wer besondere Fotos machen möchte, der sollte in den Innenhof von Pickhuben 4 gehen und dann im Innenhof rechts halten Richtung Kleines Fleet: dort steht man dann direkt am Wasser, mitten in den alten Speichergebäuden und kann von der Kannengießerortbrücke aus perfekt fotografiert werden. Ein beliebtes Ziel für Hochzeitsfotos.

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